Quo Vadis Antifascist Rave Culture?

Event start: 1 year, 1 month ago

Event Information

Care_4_Future_Rave.jpg
Time
Dec. 29, 2020, 7:15 p.m. - Dec. 29, 2020, 8:15 p.m.
Speakers
No Speakers publicated yet
Track
-
Language
-
Room
#dezentrale - digitaler workshop space
Host
1K dezentralᵉ remote clubhaus &friends ⊂(◉‿◉)つ

alerta

Wie sah im Jahr 2020 der antifaschistische Protest-Rave auf der Straße aus? Welche Bündnisse haben sich gebildet und wie haben diese agiert? Wie kann es nächstes Jahr und in Zukunft weitergehen?

Wir schauen zurück auf die Demos im Frühsommer und im Herbst, die Reclaim Club Culture unter Corona-Bedigungen und im Angesicht seiner Auswirkungen umgesetzt hat.

Wie und mit welchen Konzepten kann eine antifaschistische Rave-Protestkultur in pandemiebestimmten und -bedingten Zeiten fortbestehen und sich an neue Vorzeichen anpassen?

Hier eine Übersicht zu den Aktionen, die wir in der Session reflektieren wollen.

Aufruf #zum #b0310

Als Jingle: https://soundcloud.com/reclaimclubculture/care4future-a-distance-rave-03102020-in-berlin-mitte-hohenschonhausen-1

Care(4)Future - A³ Distance Rave, 03.10.2020 in Berlin Mitte & Hohenschönhausen

Wir laden am 03.10 um 12:00 Uhr zum antifaschistischen Distance-Rave ein.

Verantwortungsvoll und solidarisch maskiert, konsequent mit Abstand, queer-feministisch bunt und mit unordentlich viel Bass-Musik im Gepäck. 💣

Gemeinsam mit dem Berliner Bündnis gegen Rechts und weiteren antifaschistischen Gruppierungen werden wir den Rechtsextremen vom sogenannten "III. Weg" sowie sämtlichen CoroNazi-Aufmärschen in Berlin-Mitte und Hohenschönhausen entschieden in die Parade fahren.

MIT ABSTAND TANZEN STATT MIT RECHTEN KUSCHELN

💥 Feiern ist politisch! 💥 Auf den Dance-Floors verhandeln wir unsere Gesellschaftsentwürfe; divers, inklusiv und bunt. Die Tanzböden der Stadt setzen seit Monaten Staub an, daher tragen wir unsere Zukunft auf die Straße: radikal, laut, antifaschistisch und solidarisch.

Wir maskieren uns und halten Abstand, als Ausdruck solidarischen Handelns und als Teil antifaschistischer Praxis. Um insbesondere Risiko-Gruppen, Menschen in Care-Berufen und all die, die berufsbedingt täglich von vielen Menschen umgeben sind, zu schützen.

👉 Konsequent Abstand nach Rechts halten ist die Devise.

Die Neonazipartei vom falschen Weg plant ihren Aufmarsch ab 14 Uhr in Hohenschönhausen. In Mitte wird wieder eine üble Mischung aus NPD-Kadern, AfD-Kacknasen, Menschen aus der Reichsbürgerinnen-Szene, Querdenker*innen und weiteren, die kein Problem damit haben mit Nazis zu Marschieren, erwartet. Dort wird auch keine notwendige Kritik am staatlichen Umgang mit der Corona-Krise geübt. Es geht diesen Menschen nur um eins: ihre persönliche Freiheit, rücksichtslos und auf Kosten anderer.

UNSERE FREISCHAFFENDE FEIER-, KUNST- UND CLUBKULTUR ERHALTEN BEDEUTET AUCH DEN AUSBAU DER SOLIDARGEMEINSCHAFT SELBST IN ANGRIFF ZU NEHMEN.

Wir prangern die skandalösen Zustände in Geflüchtetenlagern und Schlachthöfen, die Vernachlässigung von Pflege und Bildung, die Subventionspolitik der Bundesregierung an.

Wir sind für offene Grenzen für alle. Wir haben Platz.

Unser Gesellschaftentwurf beinhaltet risikofreie Teilhabe am öffentlichen Leben und die solidarische Sicherung aller Existenzbedürfnisse. Für das gute Leben für alle. Ziel unserer politischen Bestrebungen: eine befreite Gesellschaft. Solidarität und Freiheit sind keine Widersprüche, sondern Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft.

Rettungsdecken statt Reichsflaggen. Die Pandemie eindämmen. Rechtsextremismus bekämpfen. Rechte (Nazi-)Strukturen in Polizei, Behörden und Parteien trockenlegen.

(hashtag) b0310 (hashtag) care4future (hashtag) wirhabenplatz (hashtag) clubkulturretten (hashtag) naziswegballern

Aufruf #zum #b1605

Reclaim Club Culture am 16.05.2020 zur antifaschistischen Kundgebung "Für offene Grenzen für alle und gegen Nazis" auf

Zeit: ab 14 Uhr

Ort: Alexanderplatz, Berlin

Die deutsche Regierung und die EU missachten durch ihre Grenzpolitik seit Jahren Menschenrechte und das geltende Asylrecht. Aus diesem Grund sterben fortwährend Menschen an den Außengrenzen der EU und auf ihrer Flucht. Eine Pandemie verschärft zudem die Gefahren einer Unterbringung in Lagern wie Moria auf Lesbos.

Solidarische Proteste, wie die #leavenoonebehind-Kampagne, sahen sich in den letzten Wochen mit der Aufhebung der Versammlungsfreiheit konfrontiert und konnten ihre Botschaften nicht auf die Straße tragen.

Nun tritt ein zusätzliches Problem auf die Bühne: die rechten Folienkartoffeln der sogenannten "Hygiene-Demos".

Auf den von Faschistinnen und Antisemitinnen dominierten Demos der letzten Wochen werden Zukunftsängste und ökonomische Unsicherheiten zur Konstruktion von simplen Feindbildern umgedeutet.

Demgegenüber reklamieren wir als clubkulturelles Netzwerk die solidarische und grenzenlose Vergesellschaftung auf den Dancefloors und den öffentlichen Plätzen dieser Stadt.

Bei der Kundgebung "Für offene Grenzen für alle und gegen Nazis" werden aus Solidarität mit Risikogruppen die nötigen Maßnahmen zum Infektionsschutz eingehalten.

Pressesprecher*in Rosa Rave dazu:

„Letzten Samstag hat ein Mob aus Anabolika-Nazis, Antisemitinnen und Aluhutbürgerinnen versucht den Alexanderplatz für sich zu vereinnahmen. Das lassen wir uns in Berlin nicht bieten."

"Gerade in Zeiten von Covid-19 wollen wir mit euch noch gezielter an der Umsetzung einer solidarischen Gesellschaft zu arbeiten. Dafür gehen wir auf der Straße."

„Wir rufen solidarische und antifaschistische Berlinerinnen dazu auf, überall in der Stadt spontane Kundgebungen gegen Nazis, Faschistinnen und Antisemitinnen anzumelden. Bringt Spaß, Musik und eure Freundinnen mit. Stellt euch quer. Bildet bunte Banden - und vergesst dabei nicht euch zu maskieren!"

Achtung: Informiert euch im Vorfeld über weitere Gegenproteste in der Nähe und im Stadtgebiet. Anmeldungen von Eilversammlungen sind jederzeit möglich bei umstehenden Polizeibeamten oder unter: https://www.berlin.de/polizei/service/versammlung-anmelden/

Stay safe. Stay healthy. Stay antifascist.

Für ein gutes Leben für Alle.

Reclaim Club Culture, 15.05.2020

Aufruf #zum #b2305

Was: Antifaschistische Fahrradtour Für Offene Grenzen für Alle. In Solidarität mit allen (Land- und Care-)Arbeiter*innen. Und natürlich gegen Nazis.

Wann: 23.05. Von 12:00 Bis: 16:00 / 18:00

Wo: Berlin Mitte - Start: Reichtstagswiese / Bundeskanzler*innenamt - Ziel: Neptunbrunnen / Alexanderplatz - Route: Siehe [Link zur Karte]

Wer: 50 antifaschistische Radler*innen und ein bischen Un-Ordnung

Alerta! Morgen treffen wir uns mit 50 Fährrädern und Zwei Lautis, guter Mukke und politischen Statements verschiedener Gruppen an Bord für ne antifaschistische Fahrraddemo.

Unsere Route führt uns über die Siegessäule, Brandenburger Tor, Holocaust-Mahnmal, Potsdamer Platz, Bundesministerium für Landwirtschaft, fck-afd-Stiftung, Nie Wieder Volkswagen Forum, Auswärtiges Amt, Schloßbrücke, Berliner Dom und dann einmal rum um den Alex bis zu unserer Endkundgebung.

Wenn uns dazwischen Nazis über den Weg laufen, bassen wir die zusammen weg. Des weiteren tolerieren wir genauso wenig die Grütze die dieser Tage von Aluthutträgerinnen und antisemitischen Verschwörungstheoretiker*innen verbreitet wird.

Wir haben unsere Kritik am Staat, Faschismus und Kapitalismus dabei, und werden das bei unserer Tour und den geplanten Zwischenkundgebungen auch kund tun.

Seid aware. Reist in Gruppen an. Bringt eure Vermummung mit. Schnappt euch ein Schild. Packt eure Transpis ein. Und informiert auch über andere Kundgebungen und Ansammlungen in der Stadt.

Hier nochmal unser Aufruf-Text von letzter Woche: https://twitter.com/ReclaimYourClub/status/1261227613768597504?s=20

Stay safe. Stay healthy. Stay antifascist. Für ein gutes Leben für Alle.

(hashtag) reclaimberlin (hashtag) berlinnazifrei (hashtag) leavenoonebehind (hashtag) b2305

Aufruf #zum #b3005

"Lieber konstant links fahren statt rechts abbiegen - Antifaschistische Fahrradtour Part II"

Morgen treffen wir uns wieder ab 1200 Uhr südlich des Brandenburger Tors mit Fahrrädern, Transpis und dem gebotenen Vermummungsschutz. Die Teilnehmer*innebeschränkung auf Demos ist zwar seit gestern aufgehoben, den Mindestabstand gilt es aber aus Solidarität mit allen Risikogruppen weiterhin zu wahren. Die Straßen sind groß, also machen wir uns breit. Für die unordentliche Bass-Befüllung sorgen wir.

Denn auch wenn die Welle der rechtsoffenen Versammlungen spürbar an Kraft verloren hat, ist sie noch nicht komplett versumpft. Deutschland ist noch lange nicht entnazifiziert. Damit die neue Rechte in ihrem Anbiederungskampf in der "Hygiene-Demo"-Szene weiter auf massive Gegenwehr trifft, fahren wir morgen wieder laut und bunt durch Berlin. Wir bieten Bässe als Alternative zu Deutschland - für das gute Leben für Alle. Aber kein Platz für Nazis.

Auf verschiedenen Zwischen-Kundgebungen werden wir unsere Kritik am Staat, seinen Lakaien und an den kapitalistischen Zuständen verlautbaren, und zusammen mit unseren Bündnispartnerinnen nehmen wir den antisemitischen Verschwörungstheoretikerinnen, den kopflosen Aluhutträgern und den Nazi-Hools soviel Raum wie möglich.

Im # afdwegbassen Modus fahren wir ab 12:00 Uhr über die Ebertstr. - Tiergartenstraße - Hofjägerallee - dann um den großer Stern rum - nehmen den Spreeweg - zum Bundesministerium des Inneren (Zwischenkundgebung) - über Alt-Moabit - Kapelle Ufer - Reinhardtstraße - Chaussestr. - zur Charité (Zwischenkundgebung) - über die Bernauer Str. - zum Mauerpark (Zwischenkundgebung) - über die Schönhauser Allee - zum Schendelpark (Zwischenkundgebung) - zur Torstraße - in die Karl-Liebknecht-Str. - und zum Alex. Dort starten wir ab 16:00 Uhr unsere Abschlusskundgebung.

Bringt Schilder und Transpis mit. Reist in Gruppen an. Informiert euch im Vorfeld über weitere Kundgebungen. Bringt euren Vermummungsschutz mit. Regenschirme helfen auch gegen Wasser. Alerta.

Stay Safe. Stay Antifascist.

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